Dr. Waldemar Wurzelknorz
Koordinator für zeitnahe Verzögerungsprozesse
Fr.: 8:00 Uhr – 14:15 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
wenn wir heute darüber sprechen, dass wir die Prozesse, die wir beschleunigen wollen, zunächst einmal verzögern müssen, dann müssen wir uns natürlich die Frage stellen, ob eine Verzögerung, die rechtzeitig eingeleitet wird, überhaupt noch eine Verzögerung ist! Denn eine rechtzeitig verzögerte Beschleunigung kann selbstverständlich dazu führen, dass wir früher mit dem Verzögern fertig sind, als wenn wir erst später damit anfangen würden, die Beschleunigung zu verzögern.
Und genau deshalb haben wir in unserem Institut ein völlig neues Verfahren entwickelt: die automatisierte Beschleunigungsverzögerung.
Dieses Verfahren ermöglicht es uns, sämtliche Vorgänge zunächst automatisch anzuhalten, damit sie anschließend manuell und vor allem zeitnah wieder in Gang gesetzt werden können.
Das bedeutet konkret: Was gestern bereits hätte erledigt werden können, wird heute zunächst für morgen vorbereitet, damit wir übermorgen feststellen können, dass es vorgestern eigentlich schon hätte erledigt sein müssen.
Und meine Damen und Herren, das ist keine Verzögerung!
Das ist eine zeitlich optimierte Vorverlagerung nachgelagerter Bearbeitungsprozesse!
Vielen Dank.
Persönliches Leitmotiv:
„Wer zu früh fertig wird, hat offensichtlich nicht lange genug geplant.“